Erinnern sie sic noch an die OB-Wahl 2018?
15.959 Menschen waren wahlberechtigt.
Gerade einmal 22,1 % gingen zur Wahl.
Das Ergebnis: 97,1 % für Amtsinhaber Michael Bulander.
Das war weniger eine Wahl als eine Bestätigung der korrekten Zustellung des Stimmzettels.
Anders formuliert: Das Ergebnis war so überraschend wie ein Sonnenaufgang am Morgen.
2026 wird es deutlich spannender: Denn zum ersten Mal seit 2018 ist die OB-Wahl in Mössingen keine Ein-Mann-Show mehr. Neben Amtsinhaber Michael Bulander kandidiert mit Claudia Jochen eine zweite Bewerberin. Auf dem Stimmzettel gibt es dieses Mal tatsächlich eine Auswahl – ein Novum, an das sich manche Wählerinnen und Wähler vielleicht erst wieder gewöhnen müssen.
Die 3.425 Bulander-Wähler von 2018 können natürlich erneut ihr Kreuz beim Amtsinhaber machen.
Interessant wird die Frage, was die übrigen rund 12.500 Wahlberechtigten tun.
Denn Demokratie beginnt genau dort, wo man tatsächlich eine Entscheidung treffen kann.
Die demokratiefreien Zeiten sind vorbei.
Oder anders gesagt: Diesmal hat man auf dem Stimmzettel tatsächlich eine Wahl zwischen zwei Kandidaten. Treffen Sie also die richtige. Denn:
Sie haben eine sehr schöne Stimme.
Nutzen Sie sie!

Schreiben Sie einen Kommentar