Mössingen ist eine schöne Stadt im Herzen des Steinlachtals.
Überschaubar, engagiert – und politisch erstaunlich eindeutig.
Denn alle acht Jahre wird hier ein Oberbürgermeister gewählt.
Und bisher lief das ziemlich reibungslos.
Vielleicht sogar zu reibungslos.
Das Ergebnis der letzten Wahl 2018?
97 % Zustimmung.
Bei gerade einmal 22 % Wahlbeteiligung.
Seit 2010 ist Michael Bulander hier amtierender Bürgermeister. Weil niemand gegen ihn antritt.
Das kann man natürlich auch als großes Vertrauen lesen.
Man kann sich aber auch fragen, ob nicht etwas Entscheidendes gefehlt hat:
eine echte Auswahl.
Das ist keine starke Demokratie.
Das ist demokratische Bequemlichkeit – mit eingebautem Amtsbonus.
Oder anders gesagt:
Ein System, das sich selbst bestätigt, weil es niemand herausfordert.
Im Juli 2026 ist es wieder so weit.
Und wir finden: Eine Wahl sollte mehr sein als eine Bestätigung. Eine Wahl braucht Auswahl.
Deshalb treten wir an.
Nicht aus Prinzip gegen jemanden.
Sondern aus Überzeugung für etwas:
für die Möglichkeit, sich entscheiden zu können.
Nicht, weil wir glauben, dass man eine Stadt im Alleingang „rettet“.
Sondern weil wir überzeugt sind, dass Demokratie Konkurrenz braucht.
Widerspruch. Reibung. Alternativen.
„Wir“ heißt dabei ganz bewusst: weniger Meister, mehr Bürger.
Mehr Perspektiven, mehr Diskussion, mehr Beteiligung.
Denn Demokratie lebt nicht davon, dass am Ende ein klares Ergebnis steht.
Sondern davon, dass es unterwegs echte Alternativen gab.
Ohne Gegenkandidaten gibt es keine Entscheidung – nur Abnicken.
Und genau das wollen wir beenden.
Eine Kandidatur aus der Mitte der Bürgerschaft bringt genau das zurück:
Gespräch, Vergleich, vielleicht auch Widerspruch –
aber vor allem: eine Wahl im eigentlichen Sinne.
Aber klar ist auch:
Wer gegen den Amtsbonus antritt, spielt nicht auf Augenhöhe.
Bekanntheit entsteht nicht von allein,
und Sichtbarkeit auch nicht.
Während der eine auf Bekanntheit, Netzwerk und eingespielte Strukturen zurückgreifen kann,
fangen wir bei null an.
Und genau deshalb brauchen wir finanzielle Unterstützung.
Für Sichtbarkeit statt Selbstverständlichkeit
Für Debatte statt Durchmarsch
Für eine Wahl, die diesen Namen verdient
Deine Spende finanziert keine Luftschlösser.
Sie finanziert Plakate, Aktionen, Gespräche – und damit die Chance, überhaupt gehört zu werden.
Denn am Ende geht es um eine einfache Frage:
Wollen wir wirklich weiterhin Wahlen ohne Wahl haben?
Wenn nicht – dann hilf mit.
Mach aus 97 % Zustimmung wieder das, was sie sein sollten:
ein Ergebnis – nicht die Ausgangslage.
Für eine Wahl mit Auswahl
Für mehr Beteiligung
Und für die einfache Idee, dass Demokratie dort beginnt, wo man sich wirklich entscheiden kann
Jeder Beitrag hilft, diese Idee sichtbar zu machen.
Für Mössingen.
Und für eine Wahl, die mehr ist als ein gutes Ergebnis.
Wahlkampfspenden mit dem Verwendungszweck „Mössinger OB-Wahl 2026“ bitte an
Claudia Jochen (Kontoinhaberin) bei der Sparda-Bank,
IBAN: DE33 6009 0800 0006 2844 52
Falls ich gewählt werden sollte, spende ich die Summe der Spenden für den Wahlkampf an das Mössinger Projekt RESCO.

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