Auf der Lehr und unterhalb: Leer und noch leerer…

Unsere Stadt soll schöner werden!

Leerstehende Gebäude machen ganze Straßenzüge unattraktiv – Ob man durch Talheim, Öschingen, Belsen oder durch die Mössinger Falltorstraße fährt. Ehemals hübsche oder gar stattliche Häuser, oft mit Nebengebäuden und einem Garten dabei, stehen seit Jahren leer und verfallen vor sich hin.

 

Dabei gibt es Interessenten, oft auch junge Leute, die den Charme einer alten und auch denkmalgeschützten Immobilie schätzen und mit neuem Leben erfüllen möchten.

Wohnraum ist knapp. Daher ist es wichtig, dass im Rahmen der Stadtentwicklung ungenutzte Gebäude mitgedacht werden, wenn es darum geht, attraktives und innovatives Wohnen für weitere Generationen zu ermöglichen.

 

Außerdem bringt Leerstand viele Nachteile mit sich. Er drückt den Wert angrenzender Immobilien, bedeutet eine nicht unerhebliche finanzielle Belastung für die Besitzer, gefährdet die Bausubstanz und birgt Sicherheitsrisiken. Leerstehende Objekte sind häufiger das Ziel von Vandalismus, Hausbesetzungen und Einbrüchen.

Als Bürgerinnen und Bürgern dürfte es in unser aller Interesse sein, in einer lebendigen, anheimelnden, lebenswerten Stadt zu wohnen. Rechtliche Rahmenbedingungen und Finanzierungsprogramme sind vorhanden. Auch selbstorganisierte Hausprojekte mit Schwerpunkt auf bezahlbarem Wohnraum, wie das Freiburger Mietsyndikat, sind denkbar.

 

 

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