….. und dann soll das wirklich alles weg?!
B27 neu quer durchs Steinlachtal
Die umweltschädlichste Variante einer Umgehungsstraße soll her, um einen Kilometer Ofterdinger Ortsdurchfahrt zu entlasten.
Sogar die Straßenbaubehörde weiß um das Ausmaß der Zerstörung und bietet wie zum Hohn den künftigen Fledermausgenerationen eine eigene „Luftbrücke“ an.
Die Wanstschrecke und andere Kreaturen werden abgeschoben und sollen ein „Ausgleichsmaßnahmenasyl“ bekommen. Ob sie dies annehmen?
Prachtvolle Apfelbäume werden abgeholzt, eine einmalige Kulturlandschaft schwer beschädigt.
Natürliche Lebensräume, landwirtschaftliche Nutzungsflächen und Naherholungsbereiche sollen durch den Bau einer 7 km langen Autobahn, der B27 neu, mitsamt neu angegliederten Industriegebieten unwiederbringlich zerstört werden.
Geplant sind:
14 Brückenbauwerke, z.B
- 200 m lange Brücke über das Tannbachtal
- 90 m lange Brücke über die L 385 nach Ofterdingen
- 90 m lange Brücke über die Steinlach
Das bedeutet eine technische Überprägung des Landschaftsbildes!
–> Durchschneidung der Lebensräume heimischer Tiere durch eine 50 m breite Trasse inklusive aller Aufschüttungen auf beiden Seiten der Fahrbahn.
Noch mehr Belastungen durch Lärm und Luftverschmutzung!
–> 40 ha Flächenfraß, obwohl der Klima- und Umweltschutz ein sofortiges Ende der Flächenversiegelung durch Straßenbau fordert.

Unser rotes Sofa – es lädt zum Verweilen ein. Und zum Nachdenken:
Ist es ein Fortschritt, die Natur um uns herum wirtschaftlichen Interessen zu opfern?
Welches Urteil werden kommende Generationen einmal über uns treffen?
Wie soll das Steinlachtal in Zukunft aussehen?
Brauchen wir eine vierspurige Straße nach dem Ausbau der Regionalstadtbahn?
Welche Möglichkeiten einer nachhaltigen Entwicklung gibt es für uns im Steinlachtal?
Darüber wollen wir uns schlau machen. Wir haben noch nicht auf alle Fragen Antworten.
Aber wir finden, dass sie gestellt werden müssen.
Nehmen Sie Platz. Denken Sie mit.

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